Schüler-Power
United Kids Foundatins Dekoration
Was wir machen 2015 - 2017

Schüler-Power

Zukunftspläne statt Zukunftssorgen

Einmal ein Benimm-Kurs, ein Mathe-Unterricht oder sonstige gut gemeinte Aktionen bringen die jungen Menschen nicht vorwärts. Einzelbausteine sind aus meiner Sicht verbranntes Geld und bringen nicht die Ergebnisse, die die Teilnehmer beziehungsweise die Wirtschaft brauchen.

Erich Schuster

Schüler-Power macht Haupt- bzw. Mittelschüler über 2,5 Jahre lang fit für die Berufsausbildung und gibt neue Perspektiven

Die Faktenlage ist erschütternd: Vier von fünf Schulabbrechern kommen statistisch gesehen aus Haupt/ Mittel- und Förderschulen. Jeder zweite Haupt- bzw. Mittelschüler hat auch ein Jahr nach Schulabschluss noch keine Lehrstelle. Viele von ihnen gelten bei Handwerk und Industrie als nicht ausbildbar. Diesen Missstand greift das Projekt „Schüler-Power" auf und will ihn durch gezielte Schulungen über einen Zeitraum von mehr als 2,5 Jahren beheben. Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 bringt United Kids Foundations die erfolgreiche Initiative der DEFACTO X stiftung auch in die Region Braunschweig-Wolfsburg.

Wissenschaftliche Auswertungen belegen die Erfolge des mehrfach ausgezeichneten Förderprogramms. Danach erhalten 90 Prozent aller Teilnehmer eine Ausbildung oder besuchen eine weiterführende Schule. Signifikant sind die vergleichsweise stark steigende Leistungsbereitschaft, die höhere Konzentrationsfähigkeit und die verbesserten Schulnoten vor allem in den Fächern Mathematik und Deutsch. Die Teilnehmer beschäftigen sich wieder mit ihrer Zukunft statt mit drohender Arbeitslosigkeit.

Die Volksbank BraWo Stiftung engagiert sich bei diesem Projekt sehr stark und bringt ihr starkes regionales Netzwerk von Partnern und Förderern zum Wohl der Schülerinnen und Schüler mit ein. Die Stiftung akquiriert Praktika und Lehrstellen in der Region. Sie gibt den „Schüler-Power"-Teilnehmern sogar eine Lehrstellen-Garantie bei passender Qualifikation. Dafür haben sich die Teilnehmer an Regeln zu halten. Dazu zählt der regelmäßige Besuch der Veranstaltungen, persönliches Engagement und auch das Führen eines „Schüler-Power"-Tagesbuchs.

Erich Schuster
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