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FAKTEN ZUR KINDERARMUT IN DER REGION BRAUNSCHWEIG-WOLFSBURG

Fehlendes Frühstück, fehlende materielle Ausstattung, Bildungsungleichheiten, kein Zugang zu Bewegung oder Natur, stattdessen erhöhter Medienkonsum und Rückzug aus der Gesellschaft: Die Facetten von Armut bei Kindern und Jugendlichen sind vielfältig. Sie hat zur Folge, dass Kinder ihre Potenziale und Ressourcen nicht angemessen entwickeln und entfalten können sowie langfristig Entwicklungsschwierigkeiten entwickeln können.

Nach Definition der Europäischen Union gilt als arm, wer über weniger als 60 % des durchschnittlichen Nettoeinkommens im jeweiligen Land verfügt. Man spricht deshalb auch von relativer Einkommensarmut. Besonders betroffen seien laut dem Deutschen Kinderschutzbund Kinder von Alleinerziehenden sowie aus kinderreichen Familien. Jeder fünfte Minderjährige - etwa 273.000 Kinder und Jugendliche - gelten in Niedersachsen als armutsgefährdet.

Deutschlandweit lag die Kinderarmutsquote laut Statista im Jahr 2025 bei 15,2 Prozent, in Niedersachsen mit 17,2 Prozent knapp über dem Durchschnitt. 

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